Sie führen ein Randdasein in der Grafikkarten-Welt: die Low-Profile Grafikkarten. Wer jedoch wenig Platz im heimischen PC-System durch große CPU-Kühler oder viele andere Steckkarten hat oder einfach einen kleinen kompakten Shuttle-PC (Micro-ATX- oder Mini-ITX) sein Eigen nennt, greift gerne auf flache Low-Grafikkarten zurück. Diese besitzen ein sehr geringes Profil und sind im Gegensatz zu modernen Grafikmonstern, die nicht selten ein oder sogar zwei zusätzliche Steckplätze durch ihre Größe blockieren, sehr flach gehalten. Zwar besitzen viele dieser Grafikkarten eine normale Slotblende, sind also für den Einsatz bei sehr engen Microgehäusen auf den ersten Blick ungeeignet, aber die Hersteller liefern mittlerweile passende Miniblenden mit, um diesem Problem entgegenzuwirken. Alternativ können diese kleineren Blenden meist problemlos beim Hersteller nachgeordert werden.

Leistungstechnisch liegen Low-Profile Grafikkarten meistens in der Mittelklasse und eignen sich daher problemlos für Office-Anwendungen und normale Spiele. Wirklich leistungshungrige 3D-Spiele führen hingegen nicht selten zu einigen Rucklern auf dem Bildschirm. Abhilfe kann hier ein SLI- bzw. Crossfire-Betrieb schaffen, obgleich in der Praxis aufgrund damit verbundenen höheren Platzbedarfes diese Lösung oft ausscheidet. Es sollte ohnehin klar sein, dass sich Low-Profile auf die Bauform einer Grafikkarte, nicht aber auf ihre Leistung bezieht, obgleich dies logischerweise daraus resultiert. Sie soll als Ersatz insgesamt dienen, wenn die baulichen Gegegebenheiten einfach nicht den Einsatz größerer und leistungsstärkerer Karten zulassen.

Als Videoausgänge findet man bei Low-Profile-Karten die gängigen Schnittstellen wie DVI oder HDMI, auch D-Sub ist erhältlich. Lediglich ein TV-Out wird eher selten angeboten.

Produktempfehlungen: Low-Profile Grafikkarten

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