Die Auswahl einer Grafikkarte richtet sich primär nach der Leistung. Doch die Leistung hängt ihrerseits maßgeblich von der Verbindung zum Mainboard und somit zum restlichen Computersystem ab. Hierbei existieren drei verschiedene Steckplätze, durch die eine Verbindung einer externen Grafikkarte mit dem Mainboard herbeigeführt wird: PCIe, AGP und der alte PCI-Standard. PCI-Grafikkarten stellen absolute Auslaufmodelle dar und können allerhöchstens für reine Office-Lösungen dienen. Aus diesem Grund raten wir Ihnen vom Kauf einer PCI-Grafikkarte ab, zumal sehr viel schnellere AGP-Grafikkarten preislich auf demselben Level liegen.

Grafikkarten Steckplaetze

Steckplätze für Grafikkarten

Der AGP-Steckplatz (Accelerated Graphics Port) war jahrelang der unangefochtene Standard für Grafikkarten. Unterschieden wurden AGP-Grafikkarten nach der Geschwindigkeit der Anbindung, von 2x über 4x bis hin zur schnellsten Variante: AGP 8x. Abgelöst wird der AGP-Standard für Grafikkarten vom evident schnelleren PCIe-Standard (PCI Express). Doch auch heute finden Sie durchaus noch Mainboards, die eine AGP-Grafikkarte aufnehmen können. Für reine Office-Anwendungen reichen solche AGP-Modelle meistens aus und können Ihnen so bares Geld sparen. Der heutige Standard heißt somit PCIe. PCIe-Grafikkarten bilden die Grundlage für sämtliche modernen Spiele. Auch alle modernen Mainboards verfügen mittlerweile über PCIe-Steckplätze. Planen Sie also eine Grafikkarte für den Spieleeinsatz zu erwerben, empfehlen wir Ihnen auf eine PCIe-Grafikkarte zurückzugreifen. Damit sind Sie auch für die Zukunft gut gerüstet.

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