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Die Grafikkarte aktualisieren: vom Einkauf bis zum Treiber

Viele Benutzer stehen irgendwann vor dem Problem, die Grafikkarte aktualisieren zu müssen, sei es vom Neukauf oder nur bezogen auf veraltete Treiber. Wollen Sie neue aufwändige 3D-Spiele in hoher Auflösung genießen, führt häufig nichts an einem Upgrade Ihrer Grafikkarte vorbei. Während viele das Evaluieren von unübersichtlichen Tests, Vergleichen und Rankings scheuen und einfach zum aktuellen Spitzenmodell greifen, empfehlen wir Ihnen doch sich etwas Zeit zu nehmen und sich einen Überblick über aktuell verfügbare Grafikkarten zu verschaffen. Fast immer sind Modelle der letzten Generation noch immer schnell genug, um in sehr hohen Auflösungen spielen zu können. Überlegen Sie sich genau, welche Anforderungen Sie an eine neue Grafikkarte stellen und wie hoch Ihr maximales Budget ausfällt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserem Ratgeber zur Grafikkartenwahl.

Grafikkarte bestimmen und Treiber aktualisieren

Sollten Sie hingegen nur softwareseitige Probleme (Fragmentbildungen, Bluescreens, nicht unterstützte Filter usw.) erfahren und möchten deshalb Ihren Grafikkartentreiber aktualisieren bzw. auf den neuesten Stand zu bringen, lässt sich dies relativ schnell und unkompliziert bewerkstelligen. Zuerst sollten Sie Ihr Grafikkarten-Modell herausfinden. Dies können Sie in der Systemsteuerung Ihres Systems nachschauen oder auch im Zweifelsfall mit Hilfe mitgelieferter Software des Herstellers. Falls Sie weitere Hilfe benötigen, schauen Sie in unserem

Kennen Sie die genaue Modellbezeichnung Ihrer Grafikkarte bereits, können Sie direkt den

Grafikkarte bestimmen und aktualisieren

Bestimmung der Grafikkarte

Der nächste Schritt besteht in der Deinstallation des aktuellen Treiberpaketes. Dies lässt sich am Einfachsten in der Systemsteuerung (bei Windows-Systemen im Menüpunkt „Programme und Funktionen“ oder „Software“) durchführen. Wählen Sie hier den Grafikkartentreiber aus und klicken Sie auf Programm entfernen bzw. deinstallieren. Anschließend starten Sie durch einen Doppelklick auf den heruntergeladenen neuen Treiber die Installationsroutine und folgen Sie den Anweisungen des Installations-Programmes. In vielen Fällen muss die Installation durch einen Neustart des Systemes abgeschlossen werden. Herzlichen Glückwunsch, Sie können nun überprüfen, ob der neue Grafikkartentreiber Ihr Problem gelöst oder Ihr System verschnellert hat.

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Leise Grafikkarte: so geht es!

Eine leise Grafikkarte ist der Wunsch vieler Spieler, respektive wenn sie aktuelle High-End-Karten in ihrem PC-System verbaut haben. Diese stellen zwar ein enormes Leistungspotenzial zur Verfügung und können aktuelle 3D-Spiele in höchsten Auflösungen flüssig darstellen, produzieren dabei aber nicht selten eine infernale Geräuschkulisse. Wird diese so laut, dass selbst der Sound des Spieles übertönt wird, ist es schnell vorbei mit der Spielfreude. Aber auch schnelle Grafikkarten können leise sein: zum einen durch den Austausch des aktiven Luftkühlers durch eine geräuschlose Wasserkühlung bzw. Heatpipe. Zum anderen durch den Wechsel auf einen größeren und somit ruhigeren Aktivkühler eines anderen Herstellers. Bei letzteren beiten sich speziell als „Silent“ gekennzeichnete Lüfter von Firmen wie Zalman an. Eine Wasserkühlung ist natürlich im Vergleich die noch elegantere Lösung, zumal hiermit auch andere laute Komponenten wie der Prozessorkühler ebenfalls wegfallen. Leider ist die Wasserkühlung für viele nicht nur zu teuer, sondern benötigt auch ein wenig handwerkliches Geschick sowie Mut. Sollten Sie eine eher leistungsschwache Grafikkarte ihr Eigen nennen, können Sie auch auf eine komplett passive Kühlung ohne Lüfter umsteigen: die Heatpipe. Passende Bausätze findet man in jedem gutsortierten Fachhandel oder Online-Shop. Beachten Sie jedoch, dass in einem geschlossenen Gehäuse die entstehende Abwärme abtransportiert werden muss. Dies können Sie z.B. durch große und somit langsam drehende 120mm Gehäuselüfter der Firma Papst effizient bewerkstelligen. Auch hier gibt es spezielle Silent-Baureihen für einen flüsterleisen Betrieb.

Bitte unbedingt beachten: bei einem Austausch der Kühllösung Ihrer Grafikkarte verfällt jegliche Herstellergarantie. Auch können hierbei bei nicht fachgerechter Handhabung Schäden an der Grafikkarte entstehen.

Als Alternative können Sie es auch mit sogenannten Dämmatten für Ihren PC versuchen. Diese kostengünstigen Matten werden an der Innenseite des Gehäuses aufgeklept und absorbieren einen Großteil des Lärmes. Aber auch gilt es einen Hitzstau zu vermeiden, insbesondere in den heißen Sommermonaten.

Produktempfehlungen: Leise Grafikkarten

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Die Low-Profile Grafikkarte: Wissen kompakt

Sie führen ein Randdasein in der Grafikkarten-Welt: die Low-Profile Grafikkarten. Wer jedoch wenig Platz im heimischen PC-System durch große CPU-Kühler oder viele andere Steckkarten hat oder einfach einen kleinen kompakten Shuttle-PC (Micro-ATX- oder Mini-ITX) sein Eigen nennt, greift gerne auf flache Low-Grafikkarten zurück. Diese besitzen ein sehr geringes Profil und sind im Gegensatz zu modernen Grafikmonstern, die nicht selten ein oder sogar zwei zusätzliche Steckplätze durch ihre Größe blockieren, sehr flach gehalten. Zwar besitzen viele dieser Grafikkarten eine normale Slotblende, sind also für den Einsatz bei sehr engen Microgehäusen auf den ersten Blick ungeeignet, aber die Hersteller liefern mittlerweile passende Miniblenden mit, um diesem Problem entgegenzuwirken. Alternativ können diese kleineren Blenden meist problemlos beim Hersteller nachgeordert werden.

Leistungstechnisch liegen Low-Profile Grafikkarten meistens in der Mittelklasse und eignen sich daher problemlos für Office-Anwendungen und normale Spiele. Wirklich leistungshungrige 3D-Spiele führen hingegen nicht selten zu einigen Rucklern auf dem Bildschirm. Abhilfe kann hier ein SLI- bzw. Crossfire-Betrieb schaffen, obgleich in der Praxis aufgrund damit verbundenen höheren Platzbedarfes diese Lösung oft ausscheidet. Es sollte ohnehin klar sein, dass sich Low-Profile auf die Bauform einer Grafikkarte, nicht aber auf ihre Leistung bezieht, obgleich dies logischerweise daraus resultiert. Sie soll als Ersatz insgesamt dienen, wenn die baulichen Gegegebenheiten einfach nicht den Einsatz größerer und leistungsstärkerer Karten zulassen.

Als Videoausgänge findet man bei Low-Profile-Karten die gängigen Schnittstellen wie DVI oder HDMI, auch D-Sub ist erhältlich. Lediglich ein TV-Out wird eher selten angeboten.

Produktempfehlungen: Low-Profile Grafikkarten

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High-End Gaming PC zusammenstellen

Einen guten Gamer-PC zusammenzustellen kann mitunter eine zeitraubende und teure Angelegenheit werden. Grundlegend gilt es auf eine optimale und harmonische Abstimmung der einzelnen Komponenten, von Prozessor über Arbeitsspeicher bis zur Grafikkarte, und des Gaming-Zubehör wie Tastatur, Headset oder Maus zu achten. Viele Online-Shops bieten hierzu als Hilfestellung einen Gaming-PC-Konfigurator an, der in vielen Fällen aber nur durchschnittliche Ergebnisse liefert und allenfalls als Unterstützung bei der Zusammenstellung verwendet werden sollte. Das Herz eines jeden Gaming-PCs ist natürlich eine High-End-Grafikkarte. Seit Jahren liefern sich hier ATI/AMD und nVidia einen erbierterten Kampf und jeden Prozentpunkt Marktanteil. Beide Grafikkartenhersteller bieten bei ihren Spitzenmodellen zusätzliche Eigenschaften und Ausstattungen an, sei es viel Spielraum für nachträgliche Übertaktungen oder externes Equipment wie 3D-Brillen. Bitte schauen sie doch bei unseren Zusammenstellungen von Tests oder Ranglisten vorbei, um sich ein Bild davon zu verschaffen, welche 3D-Grafikkarte zur Zeit die Spitzenposition inne hat und somit die beste Spieleleistung bereitstellt. Generell sollten Sie sich hierbei auch nach der maximalen Auflösung ihres Monitors richten, da ein High-End-Grafikbeschleuniger, der 3D-Gaming ermöglicht, ohne passenden 3D-Monitor nutzlos ist. Dasselbe gilt für extrem hohe Auflösungen, die von älteren Monitoren nicht mehr dargestellt werden können. Im Zweifelsfall empfiehlt sich hier dann der Kauf einen neuen Gaming-Monitors, auch wenn dies das Budget ihres Gaming-PCs in die Höhe treiben kann.

Weitere Komponenten ihres Gaming-PCs

Der Gaming PC

Gaming PC

Die schnellste Grafikkarte nutzt ihnen sehr wenig, sollte nicht auch der Rest ihres PCs auf deren Leistung abgestimmt sein. Sie können natürlich bei allen Komponenten stets die jeweiligen Produkte wählen, die die Ranglisten anführen, doch treibt dies den Preis nur unnötig in die Höhe. Vielmehr raten wir Ihnen, viele vergleichende Tests zu Rate zu ziehen und sich selbst eine Budget-Obergrenze zu setzen. Neben einer schnellen Grafikkarte sollten Sie sich hierbei ihr Augenmerk auf einen Mehrkern-Prozessor (CPU), einem dazu passenden Mainboard (der Chipsatz muss hierbei keine 3D-Fähigkeiten aufweisen, da sie ohnehin eine Grafikkarte verwenden werden) und ausreichend schnellen Arbeitsspeicher legen. Auch das Netzteil sollte ausreichend dimensioniert sein und genug Leistung in Reserve halten. Ein Tipp von uns: suchen Sie nach Silent-Komponenten (unter 25db), da ihr Gaming-PC sonst später einer startenden Turbine gleichkommen könnte. Bei Netzteilen bieten sich hierzu Produkte der Firma „Be quiet!“ oder Coolermaster an. Bei der Festplatte könenn sie auf sehr schnelle (aber teure) SSD-Produkte zurückgreifen – eine schnelle Raptor-HDD der Firma WesternDigital mit 7.200rpm leistet aber ebenfalls sehr gute Dienste und wird ihren Gaming-PC nicht ausbremsen. Festplatten mit 10.000rpm sind zwar noch schneller, aber dafür lauter und werden sehr schnell sehr heiß, was nicht selten zusätzliche Kühlung erforderlich macht.

Casemodding

Casemodding

Besonders beliebt unter Gamern ist das sogenannte Casemodding. Hierbei wird der Gamer-PC aufwändig verschönert und in Szene gesetzt, sei es durch Illumination oder komplette Umbauten. Da schon viel Geld in das Zusammenstellen des Gaming-PCs geflossen ist, will man auch zeigen, was man hat. Sinnvoll kann dies auch in Verbindung mit einer geräuschlosen Wasserkühlung sein: da in einem Gaming-PC sehr schnelle Komponenten mit einer hohen Leistungsaufnahme arbeiten, wird auch viel Abwärme produziert. Eine effiziente Kühlung des gesamten Gamer-Computers ist somit wichtig, sei es durch eine durchdachte aktive aber laute Luftkühlung (preiswert) oder eine aufwändige Wasserkühlung (teuer). Letztere hingegen arbeitet sehr viel effizienter und wird nur durch eine Stickstoffkühlung übertroffen, die jedoch für den heimischen PC übertrieben erscheint. Letztendlich ist die Kühlung oder das Modden Ihres Computers eine Geschmack- und Geldfrage. Professionelle Hardcore-Gamer und Casemodder investieren nicht selten vierstellige Beträge in ihren PC.

Zu guter Letzt betrachten wir nun neben dem PC weiteres externes Gaming-Zubehör neben dem Monitor: von der Maus bis zum kompletten Gaming-Sessel.

Gaming-Zubehör und externes Equipment: Gaming-Maus, Sessel und Tastatur

Gaming Tastatur von Logitech

Logitech-Tastatur

Während logischerweise ihr Hauptaugenmerk auf den inneren Werten bzw. Komponenten ihres neuen Gaming-PCs liegen sollte, bedarf es für das optimale Spielerlebnis noch etwas mehr. Was nützen ihnen viele Frames in einem 3D-Shooter oder eine tolle Grafik, wenn sie ihren virtuellen Charakter nicht optimal steuern können? Im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit sollten hierbei zum einen die PC-Maus liegen. Doch was ist die beste Gaming-Maus? Während früher bei kugelbetriebenen „Nagern“ noch die DPI-Auflösung essentiell war, können heutzutage Infrarot- und Bluetooth-Geräte eine zielgenaue Steuerung ohne Probleme bewerkstelligen. Dennoch gilt: je höher die erreichte DPI-Auflösung, umso präziser bewegt sich der Mauszeiger über den PC-Monitor. Führend im bereich der Gaming-Mäuse war und ist die Firma Razer. Mit enormer Präzision und Ergonomie hat sich Razer in die Herzen der Progamer gekämpft. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Preis: unter 50 EUR werden sie hier selten eine gute Gaming-Maus finden. Auch entsprechende Unterlagen bzw. Gaming-Pads für Mäuse hat der Hersteller im breitgefächerten Gaming-Sortiment. Wenn es hingegen etwas günstiger sein soll, empfehlen wir ihnen bei Microsoft oder Logitech vorbeizuschauen. Respektive Logitech ist der führende Hersteller für Maus- und Tastatur-Kombinationen. Auch bieten diese Produkte häufig viele Sonderfunktionen und Tasten, die zusätzlich mit Funktionen in Spielen belegt werden können. Natürlich bietet auch der bereits vorgestellte Platzhirsch Razer sehr gute Gaming-Tastaturen an.

Zu guter letzt sollten sie auch den Erwerb von Gaming-Headsets oder einem Gaming-Sessel in Erwägung ziehen. Während Headsets mittlerweile zum Standard in schnellen Online-Spielen geworden sind, bietet ein Gaming-Sessel nicht nur Komfort, sondern ein vollkommen anderes Spielgefühl, sei es durch integrierte Dolby-Soundsysteme oder Force-Feedback-Funktionen. Neben einen enormen Preis ist bei diesen Lösungen allerdings die Konfiguration eines Gaming-PCs häufig überflüssig, da eine professionelle Abstimmung durch Experten beim integrierten PC-System bereits vorgenommen wurde. Dies ist jedoch nur etwas für wahre Spiele-Enthusiasten.

Produktempfehlungen: Gaming-PCs

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Grafikkarte wird nicht erkannt: was nun?

Dass die Grafikkarte nicht erkannt wird, ist wohl eines der häufigsten Computerprobleme überhaupt. Sollten auch Sie sich mit dem Problem konfrontiert sehen, dass Ihre Grafikkarte nicht oder falsch erkannt wird und somit ihren Dienst nur sehr schleppend oder in der Notkonfiguration verrichtet, empfehlen wir Ihnen zuerst sämtliche alten Treiber für Grafikkarten zu deinstallieren. Zu häufig kommt es vor, dass ein falscher Treiber installiert wurde, der sich als inkompatibel mit der verbauten Grafikkarte erweist. Hierzu rufen Sie einfach die unter Windows die Programmdeinstallation (Start – Systemsteuerung – Programm deinstallieren) auf und wählen sämtliche installierten Grafikkartentreiber sowie -programme aus. Sofern Sie genau wissen, welche Grafikkarte Sie besitzen und das Sie das richtige Treiberpaket von der Herstellerseite, der nVidia- bzw. ATI/AMD-Seite oder von der mitgelieferten Installations-CD haben, können Sie dieses nun nach einem Neustart installieren. Mit Hilfe der richtigen Treiber wird Ihre Grafikkarte nun richtig erkannt werden und ihr volles Leistungspotenzial abrufen können.

Alternativ können Sie auch im Gerätemanager die vorhandene Grafikkarte deinstallieren (Systemsteuerung – System – Geräte-Manager). Bei Problemen wird diese häufig nur als VGA-Controller oder ähnlichem angezeigt. Haben Sie die Grafikkarte deinstalliert, starten Sie Ihren Computer neu und Windows wird die Grafikkarte automatisch neu installieren. Hierzu müssen Sie entweder online sein (Windows sucht dann automatisch nach passenden und kompatiblen Treibern) oder die passende Quelle auswählen. Auch hier können Sie auf die zuvor genannten Treiberpakete des Herstellers, nVidias oder ATI/AMDs zurückgreifen.

Anstatt die Grafikkarte im Geräte-Manager zu deinstallieren, können Sie auch hier direkt versuchen, den Treiber nach der beschriebenen Methode zu aktualisieren. Versierte Endbenutzer können auch selbst die entsprechende Grafikkarte auswählen. Beachten Sie jedoch, dass diese Auswahl kompatibel mit der verbauten Grafikkarte sein sollte, da diese sonst nicht korrekt erkannt werden wird.

Die Grafikkarte wird generell nicht erkannt: weitere Lösungsansätze

Grafikkarten Fehlerdiagnose

Fehlerdiagnose

Sollten diese einfachen Methoden nicht zum Erfolg führen oder gar der Bildschirm komplett schwarz bleiben, liegt vielleicht gar kein Treiberproblem vor, sondern im Schlimmsten Fall ein Defekt der Grafikkarte. Ein Wechsel der Grafikkarte zu Testzwecken kann hier genauere Erkenntnisse liefern. Häufig kommt es auch vor, dass die Grafikkarte leicht aus ihrem Steckplatz gerutscht ist und somit den Kontakt zum Mainboard verloren hat. Überprüfen Sie bitte, ob die Grafikkarte fest in ihrem Steckplatz sitzt und auch sämtliche notwendigen zusätzlichen Stromverbindungen korrekt angebracht sind. So banal es auch klingt, nicht selten liegt der Teufel auch im Detail: sind alle Kabel an der Grafikkarte und am Monitor richtig verbunden und sitzen fest? Überprüfen Sie auch dies.

Um zu erörtern, ob Ihre Grafikkarte funktionsfähig ist und nur von Windows nicht richtig erkannt wird (Treiberproblem oder Treiberkonflikte), können Sie testweise auf das kostenlose Betriebssystem Ubuntu zurückgreifen. Dieses können Sie direkt von der CD bzw. DVD starten und schauen, ob hier Ihre Grafikkarte korrekt installiert wird und arbeitet.

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Grafikkarte testen: welches Tool ist das Richtige?

Grafikkarte testen

Es gibt viele Gründe, warum man seine Grafikkarte testen möchte. Allen voran möchten viele Endnutzer Ihre Grafikkarte auf Stabilität testen. Respektive nachdem die Karte übertaktet worden ist, empfiehlt es sich einen Test mit verschiedenen Tools zu absolvieren, ob die Grafikkarte stabil läuft und keine Bildfehler unter Volllast produziert. Sollten Sie mit vielen Abstürzen zu kämpfen haben und ein Überhitzungsproblem vermuten, empfehlen wir Ihnen bereits vorab die Installation eines Analysetools wie Everest bzw. Aida64. Hiermit können Sie sich sämtliche Temperaturen anzeigen lassen, sofern eine Auslesung über das Mainboard unterstützt wird. Neben der CPU- Bzw. Prozessortemperatur können Sie sich so auch die Temperatur des Grafikchips (GPU) zuverlässig auslesen lassen. Ist dieser zu hoch (Sie können auch testweise die Rückseite Ihrer Grafikkarte vorsichtig berühren und testen, ob diese extrem heiß ist), sollten Sie von umfangreichen weiteren Testläufen absehen, da diese die Hardware nur unnötig belasten oder im Extremfall sogar durch Überhitzung beschädigen können. Als erste Hilfe bei offensichtlichen Überhitzungen überprüfen Sie, ob der aktive Lüfter der Grafikkarte arbeitet und reinigen Sie diesen im Zweifelsfall mit Druckluft (Entstaubung).

Die besten Grafikkarten Test-Tools

Sollten Sie eine Überhitzung weitestgehend ausschließen können, können Sie auf weitere Test-Tools für Ihre Grafikkarte zurückgreifen. Am besten eignen sich hierfür Benchmark-Programme wie das Futuremark. Dieses erzeugt in verschiedenen Testläufen unterschiedliche aufwändige und rechenintensive Bildabläufe und bringt so Ihre Grafikkarte an den Rand Ihrer Leistungsfähigkeit. So können Sie genau testen, ob Bildfehler unter Volllast auftreten, Ihre Grafikkarte zu hoch getaktet wurde oder sonstige potenzielle Treiberprobleme vorliegen – um nur eine Auswahl möglicher Ursachen zu nennen. Aktuelle Benchmarks finden Sie auch in unserem Downloadbereich. Viele Benchmarks bzw. Test-Tools für Grafikkarten bieten Ihnen die Option eines „Stability-Tests“, der genau unsere Anforderungen an einen intensiven Grafikkarten-Testlauf erfüllt. Treten nach mehreren Testläufen keine Artefakte auf, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Grafikkarte stabil läuft. Alternativ empfehlen wir Ihnen folgendes zu versuchen und zu überprüfen:

  • haben Sie die richtige Auflösung für den Monitor eingestellt?
  • Treiber-Updates für Ihre Grafikkarte suchen, notfalls auch testweise Beta-Treiber
  • gegebenenfalls Grafikkarte austauschen (um Defekte auszuschließen)
  • ältere DirectX Versionen installieren und Grafikkarte testen
  • heruntertakten der Grafikkarte und testen
  • BIOS-Updates für die Grafikkarte suchen

Mit Hilfe des Diagnose-Programmes von Microsofts DirectX können Sie häufig auch Konflikte mit der Grafikkarte aufspüren. Hierzu geben Sie in der Windows-Konsole (Start – Ausführen)

  • dxdiag

ein. Das Diagnoseprogramm startet und analysiert Ihre Konfiguration. Zumindest Treiberkonflikte und -probleme können Sie so zuverlässig aufspüren. In den meisten Fällen scheitern Grafikkarten in Testläufen aber aufgrund von erhöhter Temperaturen. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie daher bitte einen Fachmann, der Ihnen bei der Problembehebung zur Seite steht.

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Grafikkarte erkennen: so finden Sie heraus, welche Grafikkarte Sie haben

Welche Grafikkarte im eigenen Computer ihren Dienst verrichtet, ist vielen Benutzern gar nicht klar. Das kann damit zusammenhängen, dass es sich um ein vorinstalliertes Komplettsystem handelt oder einfach das Interesse an der eigenen Hardware fehlt. Kommt es jedoch zu Problemen, ist es immer hilfreich zu wissen, welche Grafikkarte verbaut wurde oder wie man die eigene Grafikkarte erkennen bzw. ermitteln kann. Wir zeigen Ihnen nachfolgend einige Möglichkeit herauszufinden, welche Grafikkarte verbaut wurde. Aufbauend darauf, können Sie dann bei Problemen die weitere Fehleranalyse vorantreiben.

Grafikkarte erkennen mit Hilfe von Tools

Respektive für Windows-Systeme existieren zahlreiche kleine Programme bzw. Tools, mit deren Hilfe Sie Ihr Grafikkarten-Modell leicht herausfinden können. Zu nennen ist hier zum einen das Analysetool Everest bzw. Aida64 von Lavalys oder Sandra von SiSoftware. Nach der Installation lesen diese das BIOS der Grafikkarte aus und zeigen Ihnen in einer Zusammenfassung den genauen Hersteller und Typ Ihres Grafikbeschleunigers an.

Grafikkarte herausfinden bei Notebooks

Notebook- bzw. Mobility-Grafikkarten sind zumeist schwieriger zu identifizieren. Wenn der Blick auf die Rechnung keine Erleuchtung bringt, hilft meistens auch ein Blick auf die Unterseite des Notebooks. Hier findet sich eine genaue Typbezeichnung des Laptops, mit deren Hilfe man auf den meisten Herstellerseiten die genaue Hardwarekonfiguration herausfinden kann.

Die letzte Option für Fortgeschrittene: Ubuntu

Welche Grafikkarte verbaut ist, lässt sich auch mit dem kostenlosen Betriebssystem Ubuntu schnell herausfinden. Erstellen Sie sich hierzu eine Installations- bzw. Boot-CD mit Ubuntu (folgen Sie hierzu bitte den Anweisungen auf der Ubuntu-Seite), öffnen die Konsole und geben folgenden Befehl ein:

  • lspci bzw. lspci –v

Das Resultat wird die Ausgabe einer einfachen Liste sein, die u.a. den VGA-Controller (also die Grafikkarte) aufführt, und zwar mit genauer Typ-Bezeichnung.

Alternative Möglichkeiten sind auch ein direkter Blick auf die Grafikkarte, auf der das genaue Modell bzw. die Herstellerkennzeichnung meistens vermerkt sind, oder ein Blick auf die Herstellerseite, sofern Sie diesen kennen.

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Grafikkarte einbauen: wir zeigen wie es richtig geht

Die neuesten Computerspiele ruckeln, laufen nur sehr langsam oder starten gar nicht mehr. Kommt Ihnen das bekannt vor? Nur sehr selten muss in diesem Fall ein neuer Computer her. Der Tausch der Grafikkarte ist die zumeist sehr viel günstigere Lösung und schnell erledigt. Auch Laien können mit ein wenig handwerklichem Geschick und Werkzeug die Grafikkarte problemlos einbauen. Beim Kauf einer neuen Grafikkarte sollten Sie neben dem Studium aktueller Tests und Ranglisten auch noch einige grundlegende Fragen klären, damit der Einbau der Grafikkarte problemlos über die Bühne geht:

  • passt die Grafikkarte auf das Mainboard oder versperren andere Karten oder Kühlkörper wertvollen benötigten Platz?
  • welcher Steckplatz steht zur Verfügung: PCIe oder AGP?
  • passt die Grafikkarte zur restlichen Konfiguration des Computers?
  • stellt das Netzteil genügend Leistung für Ihre neue Grafikkarte zur Verfügung?

Ein Blick in das Gehäuse des Computers oder das Handbuch sowie auf die jeweiligen Herstellerseiten der Grafikkarten genügt meistens, um diese Fragen schnell beantworten zu können. Ist das Wunschmodell gefunden und gekauft, kann die neue Grafikkarte eingebaut werden.

Grafikkarte einbauen: der Tausch der Grafikkarte

Um die Grafikkarte einzubauen, folgen Sie bitte unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Sie benötigen lediglich einen Schraubenzieher und etwas Mut.

  • 1. Trennen Sie Ihren Computer von der Stromversorgung.
  • 2. Öffnen Sie das Gehäuse Ihres Computers. Dies geschieht meist durch zwei Schrauben auf der Rückseite, nach deren Lösung man die Seitenverkleidung des Computers abnehmen kann.
  • 3. Entfernen Sie am geplanten Steckplatz der Grafikkarte (PCIe oder AGP) die Slotblende mit dem Schraubenzieher. Moderne Gehäuse bieten hier teilweise auch eine Klippfunktion. Besitzt die neue Grafikkarte einen großen Kühlkörper, müssen Sie auch die danebenliegende Slotblende entfernen, um die Grafikkarte einbauen zu können.
  • 4. Die Kontaktleiste der Grafikkarte besitzt eine Kerbe, die genau in den Steckplatz passt. Wenden Sie keine Gewalt an, die Grafikkarte kann nur auf die durch die Kerbe vordefinierte Weise eingeschoben werden. Mit sanftem Druck drücken Sie die Grafikkarte in den Steckplatz.
  • 5. Bevor Sie die Grafikkarte am Blech durch die mitgelieferten Schrauben fixieren, überprüfen Sie nochmal den korrekten Sitz. Dann Schrauben Sie die Karte fest.
  • 6. Moderne und leistungsstarke Grafikkarten verfügen über eine separate Stromzufuhr vom Netzteil. Verbinden Sie die Stromkabel mit den vorgesehenen Kontakten an der Grafikkarte. Sie haben zwei Möglichkeiten: Sie verwenden einen mitgelieferten Adapter (auf Molex) oder können direkt ein dafür vorgesehenes Stromkabel vom Netzteil (PCIe-Stecker) verwenden. Konsultieren Sie hierzu gegebenenfalls das Handbuch des Netzteil- oder des Grafikkartenherstellers.
  • 7. Schließen Sie das Gehäuse und verbinden Sie wieder sämtliche Kabel mit dem Computer. Stellen Sie auch die Stromversorgung wieder her.
  • 8. Booten Sie den Computer und installieren Sie die mitgelieferten Treiber.

Sollten Ihre Grafikkarte nicht erkannt werden, schauen Sie sich unsere weiterführenden Installationstipps an.

Damit haben Sie Ihre neue Grafikkarte eingebaut und den Tausch abgeschlossen. Mit Hilfe von Benchmarks können Sie nun Ihre Grafikkarte testen, ob sie stabil läuft und den erhofften Geschwindigkeitsgewinn mit sich bringt.

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Grafikkarte: AGP oder PCI?

Die Auswahl einer Grafikkarte richtet sich primär nach der Leistung. Doch die Leistung hängt ihrerseits maßgeblich von der Verbindung zum Mainboard und somit zum restlichen Computersystem ab. Hierbei existieren drei verschiedene Steckplätze, durch die eine Verbindung einer externen Grafikkarte mit dem Mainboard herbeigeführt wird: PCIe, AGP und der alte PCI-Standard. PCI-Grafikkarten stellen absolute Auslaufmodelle dar und können allerhöchstens für reine Office-Lösungen dienen. Aus diesem Grund raten wir Ihnen vom Kauf einer PCI-Grafikkarte ab, zumal sehr viel schnellere AGP-Grafikkarten preislich auf demselben Level liegen.

Grafikkarten Steckplaetze

Steckplätze für Grafikkarten

Der AGP-Steckplatz (Accelerated Graphics Port) war jahrelang der unangefochtene Standard für Grafikkarten. Unterschieden wurden AGP-Grafikkarten nach der Geschwindigkeit der Anbindung, von 2x über 4x bis hin zur schnellsten Variante: AGP 8x. Abgelöst wird der AGP-Standard für Grafikkarten vom evident schnelleren PCIe-Standard (PCI Express). Doch auch heute finden Sie durchaus noch Mainboards, die eine AGP-Grafikkarte aufnehmen können. Für reine Office-Anwendungen reichen solche AGP-Modelle meistens aus und können Ihnen so bares Geld sparen. Der heutige Standard heißt somit PCIe. PCIe-Grafikkarten bilden die Grundlage für sämtliche modernen Spiele. Auch alle modernen Mainboards verfügen mittlerweile über PCIe-Steckplätze. Planen Sie also eine Grafikkarte für den Spieleeinsatz zu erwerben, empfehlen wir Ihnen auf eine PCIe-Grafikkarte zurückzugreifen. Damit sind Sie auch für die Zukunft gut gerüstet.

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Exklusiver Ratgeber zu Grafikkarten

Grafikkarten Ratgeber

Die Auswahl und der Kauf einer passenden Grafikkarte können heutzutage sehr schwierig sein. Im Dschungel der Angebote unterschiedlichster Hersteller, Taktraten, Ausstattungsmerkmale, Anschlüsse und Speicher-geschwindigkeiten kann man schnell die Übersicht verlieren. Obgleich wir Sie mit unseren Grafikkarten Tests und Vergleichen sowie unseren Ranglisten beim Kauf unterstützen, kann es manchmal sehr hilfreich sein, die Grundlagen von Grafikkarten zu kennen, um so eine fundiertere Kaufentscheidung treffen zu können. Dies reicht von den Grundbegriffen bis zum Kennen etablierter Schnittstellen und Ausgänge. Auch ein Blick in die Zukunft des Gamings kann für viele sehr hilfreich bei der Wahl einer passenden Grafikkarte sein: das Zauberwort hier ist Cloud-Gaming.

Unser exklusiver Ratgeber behandelt hierbei die wichtigsten Aspekte und Themen rund um Grafikkarten.

Allgemeine Grundlagen für Einsteiger

Wir erklären Einsteigern, was für Grafikkarten-Hersteller existieren, welche Schnittstellen zum Mainboard aktuell sind und worin hierbei die Unterschiede bestehen.

» zum Ratgeber

Externe Ausgänge & Schnittstellen

Die Grafikkarte ist heutzutage nicht nur die Schnittstelle zum Monitor, sondern auch zu anderen Entertainment-Geräten, wie z.B. LCD-/TFT-Fernsehern. Doch damit wahrer Genuss aufkommt, benötigen Sie die richtigen externen Ausgänge an der Grafikkarte.

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Die Grafikkarten-Kühlung

Als Hochleistungskomponente in Computern entwickeln Grafikkarten eine enorme Menge an Abwärme. Mangelhafte Kühlung kann nicht nur Leistungseinbrüche verursachen und zu Instabilitäten führen, sondern auch zum vorzeitigen Hitzetod Ihrer Grafikkarte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dies effektiv verhindern können und worin die Unterschiede in passiven und aktiven Kühlsystemen bestehen.

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Übertaktung & Overclocking

Ist Ihre Grafikkarte zu langsam? Planen Sie den Kauf einer neuen? Alternativ können Sie Ihre alte Grafikkarte neuen Schwung verleihen, indem Sie diese übertakten (Overclocking). Doch bei diesem riskanten Unterfangen müssen Sie einiges beachten: unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung führt Sie durch den Prozess.

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Die Zukunft: Cloud-Gaming

Die Zukunft des Gamings und des Entertainments ist bereits angebrochen und heißt Cloud-Gaming. Doch wie ausgereift ist dieses neue Konzept und welche Kosten entstehen? Wir erklären es Ihnen und geben einen Ausblick.

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