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Leise Grafikkarte: so geht es!

Eine leise Grafikkarte ist der Wunsch vieler Spieler, respektive wenn sie aktuelle High-End-Karten in ihrem PC-System verbaut haben. Diese stellen zwar ein enormes Leistungspotenzial zur Verfügung und können aktuelle 3D-Spiele in höchsten Auflösungen flüssig darstellen, produzieren dabei aber nicht selten eine infernale Geräuschkulisse. Wird diese so laut, dass selbst der Sound des Spieles übertönt wird, ist es schnell vorbei mit der Spielfreude. Aber auch schnelle Grafikkarten können leise sein: zum einen durch den Austausch des aktiven Luftkühlers durch eine geräuschlose Wasserkühlung bzw. Heatpipe. Zum anderen durch den Wechsel auf einen größeren und somit ruhigeren Aktivkühler eines anderen Herstellers. Bei letzteren beiten sich speziell als „Silent“ gekennzeichnete Lüfter von Firmen wie Zalman an. Eine Wasserkühlung ist natürlich im Vergleich die noch elegantere Lösung, zumal hiermit auch andere laute Komponenten wie der Prozessorkühler ebenfalls wegfallen. Leider ist die Wasserkühlung für viele nicht nur zu teuer, sondern benötigt auch ein wenig handwerkliches Geschick sowie Mut. Sollten Sie eine eher leistungsschwache Grafikkarte ihr Eigen nennen, können Sie auch auf eine komplett passive Kühlung ohne Lüfter umsteigen: die Heatpipe. Passende Bausätze findet man in jedem gutsortierten Fachhandel oder Online-Shop. Beachten Sie jedoch, dass in einem geschlossenen Gehäuse die entstehende Abwärme abtransportiert werden muss. Dies können Sie z.B. durch große und somit langsam drehende 120mm Gehäuselüfter der Firma Papst effizient bewerkstelligen. Auch hier gibt es spezielle Silent-Baureihen für einen flüsterleisen Betrieb.

Bitte unbedingt beachten: bei einem Austausch der Kühllösung Ihrer Grafikkarte verfällt jegliche Herstellergarantie. Auch können hierbei bei nicht fachgerechter Handhabung Schäden an der Grafikkarte entstehen.

Als Alternative können Sie es auch mit sogenannten Dämmatten für Ihren PC versuchen. Diese kostengünstigen Matten werden an der Innenseite des Gehäuses aufgeklept und absorbieren einen Großteil des Lärmes. Aber auch gilt es einen Hitzstau zu vermeiden, insbesondere in den heißen Sommermonaten.

Produktempfehlungen: Leise Grafikkarten

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Grafikkarte kaputt bzw. defekt: erste Hilfe

Wenn die Grafikkarte kaputt ist, sitzen viele Endnutzer hilflos vor dem Bildschirm. Im schlimmsten Fall bleibt dieser gänzlich dunkel, so dass Sie noch nicht einmal eine Vorwarnung oder eine Fehlermeldung zu Gesicht bekommen. Bevor Sie jedoch davon ausgehen, dass Ihre Grafikkarte kaputt bzw. defekt ist, sollten Sie sicherheitshalber nochmal alle Steckverbindungen und Verkabelungen überprüfen: sitzen alle Kabel fest? Sind Grafikkarte und Monitor korrekt miteinander verbunden? Vielleicht ist auch der Monitor kaputt? Um wirklich sicher zu gehen, ist die optimale Lösung selbstverständlich eine Ersatzgrafikkarte testweise in Betrieb zu nehmen. Funktioniert nun wieder alles einwandfrei, ist Ihre Grafikkarte leider mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit defekt (mögliche Treiberprobleme oder Treiberkonflikte außen vorgelassen). Haben Sie keine Ersatzgrafikkarte zur Hand, helfen unter Umständen folgende Symptome zur Identifizierung eines potenziellen Defektes.

Defekte Grafikkarte: die Symptome

Die einfachste Variante ist das Hochfahren des Computers. Dieser gibt beim Booten (Startvorgang) sogenannte Postcodes aus. Dies geschieht in Form von Tönen bzw. Piepen. Ein Piepen bedeutet, dass System ist funktionsfähig und einsatzbereit. Bei mehreren aufeinanderfolgenden Piepen liegt ein Hardwareproblem vor. Den genauen Piepcode müssen Sie dem Handbuch entnehmen, hier sind die einzelnen Codes detailliert dokumentiert.

Defekte Grafikkarte

Defekte Grafikkarte

Ist die Grafikkarte noch nicht vollkommen kaputt sondern verrichtet bei Spielen noch Ihren Dienst, kann eine Artefaktbildung im Spiel auf ein Problem hinweisen. Hierbei treten spontan und wahllos flackernde Formen (Artefakte) auf. Diese deuten Ihnen an, dass eine Überhitzung der GPU oder des Grafikspeichers droht. Sollten diese bereits auf dem Desktop erscheinen, sollten Sie den Computer schnell herunterfahren, um weitere Beschädigungen zu vermeiden. Ferner können Sie die Rückseite der Grafikkarte vorsichtig anfassen: ist diese extrem heiß, versagt anscheinend die Kühlung der Grafikkarte. Dies kann an einem verstaubten Aktivlüfter liegen (bitte diesen dann versuchen mit Druckluft zu reinigen), oder an einem komplett ausgefallenen (ein Wechsel ist in diesem Fall obligatorisch). Auch können zahlreiche Test-Tools, wie z.B. Everest bzw. Aida64, Ihnen im Betrieb die Temperatur der Hardware anzeigen. Auch auf diese Weise können Sie zielsicher eine Überhitzung der Grafikkarte diagnostizieren.

Alternative Problemsymptome einer kaputten Grafikkarte sind Linien, die permanent flackern oder sogar die Farbe wechseln. Auch dies kann auf eine Überhitzung zurückzuführen sein, jedoch schon mit evidenten Schäden an der Grafikkarte zusammenhängen.

Bleibt hingegen der Bildschirm komplett schwarz, können Sie in aller Regel davon ausgehen, dass die Grafikkarte kaputt ist und komplett den Dienst verweigert. Eine eigenständige Reparatur kann von Laien allerhöchstens bei defekten Kondensatoren vorgenommen werden. Größere Verschmorungen, Haarrisse oder ähnliches auf der PCB-Platine der Grafikkarte sind nur sehr schwer zu reparieren.

Grafikkarte kaputt: wie testen?

Treten die Symptome nur sehr vereinzelt auf, empfiehlt es sich vorsichtig einen Stresstest zu absolvieren, um zu sehen, ob die Grafikkarte noch geht – respektive unter Vollast. Hierzu empfehlen sich Benchmarks, die die Grafikkarte an ihre Leistungsgrenze bringen. Beim Futuremark Benchmark kann dies z.B. durch einen „Stability-Test“ erreicht werden. Stürzt der Computer während der Testphasen ab oder bilden sich Artefakte, deutet dies auf ein Hardwareproblem hin.

Notebook Grafikkarte defekt?

Ist die Notebook Grafikkarte kaputt, wird die Angelegenheit zumeist teuer und kompliziert. Notebook Grafikkarten können leider nicht problemlos ausgewechselt werden, weswegen fast immer ein Einschicken des Laptops zum Hersteller von Nöten wird. Ansonsten treten hier die gleichen Symptome wir bei Desktop-Lösungen auf.

Zusammenfassend können Grafikkarten zwar als Fehlerquelle schnell identifiziert werden, doch eine schnelle und unkomplizierte Reparatur bildet leider die Ausnahme. Auch das legendäre und zeitweise funktionierende Erhitzen der Grafikkarte (z.B. im Backofen oder per Heißluft-Fön) ist alles andere als eine zuverlässige Lösung. Im Zweifelsfall nehmen Sie immer eine vorhandene Garantie oder Gewährleistung in Anspruch, wenn Ihre Grafikkarte kaputt bzw. defekt ist. Jeder eigenständige Eingriff in die Hardware kann diese zum Erlöschen bringen. Bei kaputten Notebook Grafikkarten kommen Sie um eine Reparatur beim Fachmann ohnehin herum, bei Desktop-Lösungen empfiehlt sich häufig bei älteren Modellen ein Austausch gegen eine neue Grafikkarte.

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Die Grafikkarte reparieren: Optionen und Grenzen

Wenn der Bildschirm schwarz bleibt oder die Grafikkarte Artefakte erzeugt, liegt nicht selten ein Defekt vor. Können Sie Treiberprobleme oder –konflikte ausschließen (Überprüfen Sie dies z.B. mit der Neuinstallation aktueller Treiber oder ein Booten in den abgesicherten Modus), liegt das Problem zumeist im Hardwarebereich. Überprüfen Sie in diesem Fall zuerst alle Steckverbindungen (Kabel zum Monitor, Stromversorgung vom Netzteil bzw. sämtliche PCIe-Stecker). Die Grafikkarte zu reparieren gestaltet sich dann äußerst schwierig. Um sicher zu gehen empfiehlt es sich, eine Ersatzgrafikkarte zu Testzwecken einzubauen. Funktioniert der Computer mit dieser einwandfrei, können Sie sicher sein, das ein Defekt der Grafikkarte vorliegt. Treten die Probleme jedoch erst nach einiger Betriebszeit auf, besteht auch die Möglichkeit, dass die Grafikkarte überhitzt. In diesem Fall kann das Problem ein defekter oder verstaubter Kühler sein. Als Abhilfe sollten Sie diesen mit Druckluft reinigen. Auch ein Wechsel des defekten aktiven Kühlers kann in diesem Fall das Problem schon lösen und die Reparatur der Grafikkarte erfolgreich abschließen.

Die Grafikkarte reparieren: nur für Experten

In allen anderen Fällen gestaltet es sich äußerst schwierig für Laien, die Grafikkarte zu reparieren. Leider existiert kein Test-Tool, was Ihnen genau sagt, worin der Defekt der Grafikkarte besteht. Meistens treten Probleme auch unmittelbar auf – wenn das Resultat ein schwarzer Bildschirm ist, gestaltet es sich logischerweise auch sehr schwierig, eine Fehlermeldung auf dem Monitor zu sehen.
Die einzige Variante, bei der ein Defekt auf von Hobbybastlern theoretisch behoben werden kann, sind kaputte Kondensatoren (aufgeplatzte Soll-Bruchstellen). Dies geschieht, da das PCB der Grafikkarte mehrlagig ist und somit die Leiterbahnen zum Teil untereinander verlaufen. Aber auch solche Reparaturen gestalten sich mit herkömmlichem Hauswerkzeug (z.B. Lötkolben) als schwierig. Möchten Sie es dennoch versuchen, empfehlen wir Ihnen die Grafikkarte auszubauen und genau zu untersuchen:

  • weisen die Kondensatoren Verschmorungen auf?
  • weist das PCB der Grafikkarte eventuell Verschmorungen oder Beschädigungen auf?
  • weisen die GPU und andere Chips kleine Haarrisse oder sogar Beschädigungen auf?

Auch sollten Sie das PCB auf Soll-Bruchstellen untersuchen. Kleine Blasenbildungen deuten auch auf Beschädigungen im Zuge von Überhitzung hin. Auf jeden Fall sollten Sie von einer eigenen Reparatur absehen, sofern Sie noch Garantie oder Gewährleistung auf die Grafikkarte besitzen. Bei eigenen Reparaturversuchen erlischt diese.

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Exklusiver Ratgeber zu Grafikkarten

Grafikkarten Ratgeber

Die Auswahl und der Kauf einer passenden Grafikkarte können heutzutage sehr schwierig sein. Im Dschungel der Angebote unterschiedlichster Hersteller, Taktraten, Ausstattungsmerkmale, Anschlüsse und Speicher-geschwindigkeiten kann man schnell die Übersicht verlieren. Obgleich wir Sie mit unseren Grafikkarten Tests und Vergleichen sowie unseren Ranglisten beim Kauf unterstützen, kann es manchmal sehr hilfreich sein, die Grundlagen von Grafikkarten zu kennen, um so eine fundiertere Kaufentscheidung treffen zu können. Dies reicht von den Grundbegriffen bis zum Kennen etablierter Schnittstellen und Ausgänge. Auch ein Blick in die Zukunft des Gamings kann für viele sehr hilfreich bei der Wahl einer passenden Grafikkarte sein: das Zauberwort hier ist Cloud-Gaming.

Unser exklusiver Ratgeber behandelt hierbei die wichtigsten Aspekte und Themen rund um Grafikkarten.

Allgemeine Grundlagen für Einsteiger

Wir erklären Einsteigern, was für Grafikkarten-Hersteller existieren, welche Schnittstellen zum Mainboard aktuell sind und worin hierbei die Unterschiede bestehen.

» zum Ratgeber

Externe Ausgänge & Schnittstellen

Die Grafikkarte ist heutzutage nicht nur die Schnittstelle zum Monitor, sondern auch zu anderen Entertainment-Geräten, wie z.B. LCD-/TFT-Fernsehern. Doch damit wahrer Genuss aufkommt, benötigen Sie die richtigen externen Ausgänge an der Grafikkarte.

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Die Grafikkarten-Kühlung

Als Hochleistungskomponente in Computern entwickeln Grafikkarten eine enorme Menge an Abwärme. Mangelhafte Kühlung kann nicht nur Leistungseinbrüche verursachen und zu Instabilitäten führen, sondern auch zum vorzeitigen Hitzetod Ihrer Grafikkarte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dies effektiv verhindern können und worin die Unterschiede in passiven und aktiven Kühlsystemen bestehen.

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Übertaktung & Overclocking

Ist Ihre Grafikkarte zu langsam? Planen Sie den Kauf einer neuen? Alternativ können Sie Ihre alte Grafikkarte neuen Schwung verleihen, indem Sie diese übertakten (Overclocking). Doch bei diesem riskanten Unterfangen müssen Sie einiges beachten: unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung führt Sie durch den Prozess.

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Die Zukunft: Cloud-Gaming

Die Zukunft des Gamings und des Entertainments ist bereits angebrochen und heißt Cloud-Gaming. Doch wie ausgereift ist dieses neue Konzept und welche Kosten entstehen? Wir erklären es Ihnen und geben einen Ausblick.

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